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Demenzielle Erkrankungen sind eine der Hauptursachen für Pflegebedürftigkeit im Alter. Der fortschreitende Gedächtnisverlust ist für die Erkrankten mit Ängsten und Unsicherheit verbunden. Dies führt nicht selten zu Schamgefühlen und zum Rückgang von vorhandenen sozialen Kontakten. Der fortschreitende Gedächtnisverlust heißt für den Erkrankten auch, dass er bei der Bewältigung seines Alltags immer mehr auf Hilfe angewiesen ist.

Angehörige und andere enge Bezugspersonen spielen eine wichtige Rolle für demenziell erkrankte Menschen. Aufgrund der vorhandenen gemeinsamen Erinnerungen können sie wichtige Orientierungshilfen für den Betroffenen bieten.

Zwei Drittel aller demenziell erkrankten Menschen leben nicht in einem Pflegeheim, sondern in ihrer eigenen Wohnung oder bei ihrer Familie. Die meisten Familien werden überraschend mit den Anzeichen der Krankheit konfrontiert und können sich nicht auf die veränderte Situation vorbereiten. Für die Angehörigen bedeutet das, dass sie sich zunehmend um die Versorgung des erkrankten Familienmitglieds kümmern müssen bzw. notwendige Hilfen organisieren müssen.

Hier will das neue Modellprojekt der Ökumenischen Zentrale Schwerte ansetzen, dass zum 01.04.05 dank der Förderung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (link MAGS) und der Pflegekassen des Landes NRW seine Arbeit aufgenommen hat. Es will Betroffenen und ihren Angehörigen Unterstützung und Entlastung bieten und einen möglichst langen Verbleib in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Informationen zum Leistungsspektrum finden Sie bei uns auf der Seite Betreutes Wohnen - sogar zuhaus in der Navigationsleiste am linken Seitenrand.

Außerhalb unseres Einzugsbereichs finden Sie kompetente Ansprechpartner im Demenz-Service-Center Dortmund.


Ihre Ansprechpartnerinnen in der Ökumenischen Zentrale:
Iris Lehmann
Iris Lehmann
Tel.: (0 23 04) 93 93-92

Heike Messer
Heike Messer
Tel.: (0 23 04) 93 93-93